

Von Geschichten, Geistern, Schafen und Priestern
Zwischen Himmel und Meer liegt dieses unglaubliche, geschichtsträchtige, sagenumwobene Bauwerk – le Mont Saint Michel. Von der obersten Spitze des höchsten Kirchturms leuchtet eine vergoldete Skulptur des Erzengels Michael und erinnert die Welt an die Grandeur der Kirche, Gottes und der Geschichte.
In den Tiefen des Mont Saint Michel

Es gibt ein Buch – La promesse de l’ange von Frédéric Lenoir – Der Fluch des Mont Saint Michel (deutsche Ausgabe leider vergriffen) – der tief in die (imaginäre?) Geschichte des Mont Saint Michel eintaucht und Fäden zu den frühesten Ursprüngen dieses magischen Ortes webt. Deshalb musste ich ihn sehen, nein – spüren und diese Magie selber erfahren..
L’omelette de la Mère Poulard du Mont Saint Michel
Es war der 1. August – nicht wirklich der ideale Tag um den Mont Saint Michel zu besuchen. Aber trotz den unzähligen Besuchern und dem vielsprachigen Stimmengewirr war der Ort magisch, die Architektur absolut überwältigend und die Schönheit grossartig.
Wenn möglich, geht im Winter hin, übernachtet im Hotel auf dem Fels und geniesst das berühmte Omelett der Mère Poulard. Sie serviert es seit ewigen Zeiten den unzähligen Pilgerreisenden, die sich aufmachen zum Mont Saint Michel.
La Transhumance
‘Ihr müsst Euch die Transhumance ansehen’ sagten alle, als wir ankamen. Jeden Abend werden die unendlich vielen Schafe, die tagsüber auf den weiten Feldern der Bucht grasen, zurückgetrieben in ihre Ställe. Ein romantisch ursprünglich und lautstarkes Spektakel! 😉
Die dunkle Seite

Den Mont Saint Michel sehen und spüren, das war das Ziel. Grossartig anzusehen ist er, ein architektonisches Wunderwerk, gelegen an einer geschichtsträchtigen Bucht, mit Ebbe und Flut, wie nirgends sonst.
Aber da ist eine dunkle Seite, die überall spürbar ist. Kriege, Inquisition, Armut, Leid…. und in der Nacht waren da die Alpträume von Hexenverbrennungen…. Aber ist nicht immer da wo viel Licht ist, auch viel Schatten?

Bon voyage mes amis… geht hin und schaut selbst!
