
Wundervolles Korfu … nicht nur für Strandliebhaber

Korfu, die westlichste Insel Griechenlands hat eine lange Geschichte. Als strategischer Punkt im Ionischen Meer war die Insel seit jeher umkämpft. Anders als der Rest von Griechenland war Korfu nie unter ottomanischer Herrschaft, sondern war von Venezianern, Franzosen und Engländern verwaltet. Daher war Korfu immer eher ein Teil der westlichen Welt und Kultur, als der levantinischen.
Die Ostküste, nahe gelegen an Albanien im Norden und am Kanal von Korfu im Süden ist eher touristisch und relativ gut erschlossen. Die Westküste hingegen ist nur über kleine gewundene Strassen erreichbar, mit malerischen Dörfern und wunderschönen, versteckten Badebuchten.
Historische Monumente, Festungen, Klöster und einen alles überragenden Berg – den Pantokrator… es gibt viel zu entdecken.
Blumenpracht im Frühling
Im Mai war die Blütenpracht, die Düfte, die Rosen und die wunderbare Vegetation einfach umwerfend entlang der Küste, in den gepflegten Gärten der prächtigen Herrschaftshäuser und auf den schmalen, gewundenen Bergstrassen, wo viele Wanderer unterwegs waren.

Kerkyra – Korfu Stadt
Am umwerfendsten aber war Korfu Stadt selber…eine wunderbare Mischung aus kleiner Hafenstadt, alter Grandezza und wunderschönen kleinen Boutiquen. Verwinkelte Gassen, ein Hauch von Kolonialismus wie früher in Gibraltar und Malta, alte Tavernen mit wunderbarem Essen, viele einheimische Leinenstoffe, freundliche Menschen, noble Bogengänge entlang der breiten, marmorgepflasterten Strassen, grüne Plätze (Platea), und dieser ungezwungene Shabby Chic vergangener Zeiten. Jederzeit einen Städtetrip wert!

Korfu Tipp:
Echt griechisches Essen in der Altstadt unter Einheimischen bei Marina’s Taverna, Velissariou 35, Kerkira
